Enthypnotisierung durch Hypnose

In Show-Hypnosen werden durch den Hypnotiseur Menschen Suggestionen gegeben, die dann unbewusst, ohne eigene Bewertung des Probanden, ausgeführt werden.

Das Unbewusste arbeitet nicht logisch, es führt nur aus.

Deshalb gibt es zu den allgemein bekannten Hypnose-Shows, die im Fernsehen gezeigt werden oder life stattfinden, zwei wichtige Dinge anzumerken:

1. Alle dort zu sehenden Verhaltensweisen von Menschen zur Belustigung der Zuschauer werden tatsächlich in Trance ausgeführt und sind keine Schauspielereien. Es handelt sich meist um posthypnotische Befehle.

Das heißt, in einer tiefen Trance, wenn die Probanden in Reihe stehen oder sitzen, werden ihnen Befehle tief ins Unbewusste gegeben, was sie nach dem „Aufwachen“ zu machen haben. Dann holt der Hypnotiseur die Probanden zurück in das Hier und Jetzt und bis auf den im Unbewussten gesetzten Befehl zeigen sie ihr eigenes, ihnen geläufiges, normales Verhalten. Sie sind aber weiterhin in einem hypnotischen Zustand, der nur vom Hypnotiseur zurückgenommen werden kann.

2. Es werden von einem Menschen, dem in tiefer Trance hypnotische Befehle eingegeben werden, auch Dinge getan, die er in seinem Realleben NICHT tun würde! Das bedeutet, selbst suggerierte Verbrechen unter Hypnose sind möglich!

Und das heißt auch, der allgemein veröffentlichte, sogar von Fachleuten propagierte Satz:

´Sie tun in Hypnose nur das, was sie in Ihrem normalen Leben auch tun würden`

ist schlichtweg falsch!

Ausserdem bedeutet diese Tatsache im psychologischen Bereich, dass Suggestionen, die in tiefer Trance von einem Hypnotiseur an einen Patienten/ Klienten gegeben werden, niemals zu einer wirklichen Veränderung eines Symptoms führen können. So gut sie auch gemeint seien.

Dabei wird dem Patienten/ Klienten nur „verboten“ das Symptom zu haben.

Mit jeder Art von suggestiven Hypnosen sollte man im medizinischen oder psychologischen Bereich sehr vorsichtig umgehen. Die Gefahr besteht, dass sonst mehr Schaden als Verbesserung erzeugt wird. Es kommt zu keiner wirklichen Heilung, sondern höchstens zu einer Symptomverschiebung.

  • Suggestive Hypnosen gehören zu den zudeckenden psychologischen Verfahren.
  • Um tatsächlich die Selbstheilungskräfte eines Menschen zu aktivieren,muss man ein aufdeckendes psychologisches Verfahren wählen und mit den im Unbewussten gespeicherten symptombildenden Gefühlen liebevoll arbeiten.

Hypnotisch ist das eine mittlere Trance kombiniert mit dem Wachbewusstsein.

Der Klient bekommt alles mit und kann die Bilder und Gefühle, die er in der Hypnose sieht, beschreiben.

Uns steuern Gefühle …

Wir Menschen werden ausschließlich von unseren eigenen Gefühlen gesteuert.

Empfinden wir Gefühle in uns wie Mut, Selbstbewusstsein, Leichtigkeit, Glücklichkeit wird der Tag, die Woche, das Leben leicht, erfolgreich und schön verlaufen. Haben wir ein Gefühl von Angst, Traurigkeit, Minderwertigkeit, Druck in uns, wird der Tag, die Woche, oder das Leben schwerer verlaufen. Entscheidend ist natürlich die Intensität des Gefühls.

Was bestimmt nun die Intensität unserer Gefühle?

Gefühle werden im Unbewussten von Beginn an gespeichert. Der Anfang des irdischen Lebens ist dabei der Samenfaden und die Eizelle. Schon zu diesem Zeitpunkt, also vor der Zeugung, werden Eindrücke aufgenommen, Gefühle erzeugt und gespeichert. Beweisen lässt sich das in Hypnose, wobei Menschen sich an diese Lebensstadien leicht und intensiv erinnern können.

Aus meinen Erfahrungen durch die hypnotische Arbeit mit Menschen kann ich bestätigen, dass vorgeburtlich wesentliche „Urgefühle“ empfunden und in uns gespeichert werden, die entscheidend den Verlauf des Lebens bestimmen. Diese „Urgefühle“, wie zum Beispiel Lebensängste, mangelndes Urvertrauen, auf dieser Welt gewollt zu sein oder nicht, bedingungslose Liebe oder mangelnde Liebe werden natürlich in den ersten Lebensjahren durch die Eltern unbewusst oder/ und bewusst vertieft.

Wenn das Kind geboren wurde, beginnt das Gesetz der Anziehung zu wirken, das heißt, das Kind zieht sich immer wieder unbewusst Situationen in sein Leben, in denen es sein „Urgefühl“ bestätigt bekommt. Dadurch werden Gefühle gleicher Art, angenehme oder nicht angenehme verstärkt, sie werden lebensgeschichtlich und gehirngeschichtlich gleichlaufend abgespeichert.

Die Mehrheit der negativen Gefühle bzw. positiven Gefühle bestimmt dann den Verlauf des Lebens, unseren Körperbau, unsere Gesichts-und Kopfform, unsere Mimik und Körpersprache und vieles andere.

Vor allem beeinflussen Gefühle unsere Gesundheit. Sind die negativen Gefühle so stark, dass die Psyche keinen Ausgleich, unter anderem in Träumen und Gesprächen findet, legt sich das Unbewusste ein Symptom als Ventil zu. Das ist nicht optimal, aber von der Natur so eingerichtet, um zunächst überleben zu können. Das Symptom können Befindlichkeiten sein, wie zum Beispiel Depressionen, Ängste, Süchte, Gewichtsprobleme, Burn out oder körperliche Krankheiten aller Art.

Deshalb ist eine bleibende Heilung durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte nur über den Wandel der negativen Gefühle in positive Gefühle im Unbewussten zu erreichen Dies ist in Hypnose gehirngeschichtlich möglich. In Trance werden gehirngeschichtlich gespeicherte Lebenssituationen und die dazugehörigen negativen Gefühle durch Verstehen der jeweiligen Situation in angenehme Gefühle umgewandelt und abgespeichert.

Das erfolgt durch einen Erkenntnisprozess im Unbewussten, nicht durch Suggestionen.

Die schrittweise gehirngeschichtliche „Nachbearbeitung“ des Lebens wandelt alle negativen Gefühle in positive um, und das Unbewusste braucht dann das Symptom als Ventilfunktion nicht mehr, die Selbstheilungskräfte werden ausgelöst. Man hat im Ergebnis eine völlig neue Lebensqualität, die lebenslang erhalten bleibt.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.institut-foerste.de

Dr.-Ing. Dietmar Förste (Psycho-sozialer Gesundheitsberater, geprüfter Hypnotiseur durch die Freie Gesellschaft für Hypnose, Hypnosecoach)

Telefon: 0172 82 00436

hypnose@institut-foerste.de

sowie auf Youtube unter „Dietmar Förste“ oder hier auf der Seite am Ende des Blogs.

 

Wir werden alle von Gefühlen (Emotionen) gesteuert und diese Gefühle beeinflussen unsere Lebensqualität:

Hass                                                Liebe                    

Traurigkeit                                   Freude

Leid                                                 Glück                            

Gefangensein                              Freiheit                          

Angst                                             Mut                       

Minderwertigkeit                      Selbstbewusstsein      

Schwäche                                     Stärke        

Erfolglosigkeit                           Erfolg         

Härte                                             Gelöstheit 

Abgestoßen                                 Angenommen     

Ausgeschlossen                         Dazugehörigkeit

Unruhe                                          Ruhe

Schuld                                           Erlöst

Eifersucht                                    Geliebt, Selbstwert

Neid, Missgunst                         Gelassenheit

Geltungsbedürfnis                    Selbstwert

Lüge                                                Ehrlichkeit

Ignoranz                                        Beachtung

Zurückgesetzt                              Anerkennung

Eingeengt                                      Frei

Nicht für Voll-genommen       Vollkommen

Unvollständig                               Vollständig

Kraftlos                                           Kraft

Leere                                                Zufriedenheit, Fülle

Wut, Zorn                                       Gelöstheit, Verständnis

Enttäuschung                                Freude, Zustimmung, Beachtung

Verletzt                                            Geliebt

Missbraucht, Benutzt                  Geachtet

Kritisiert                                          Gelobt

Geduldet                                          Begehrt

Gedemütigt                                     Umsorgt

Überflüssig                                      Erwünscht

...                                                        …

In diesem Video erfahren Sie mehr über den Sinn und die Wirkung von Hypnose – und das auch über die Thematik „Depression“ hinaus.

Viel Spaß beim Anschauen….

 

 

Hypnose – zuckersüsse Show und quietschsaure Realität

 

Die Zitronenbeißer

warum Zitronen, die süß schmecken, in Wahrheit doch ganz schön sauer sind

 

Stellen sie sich eine große Hypnoseshow vor, bei der sie Zuschauer sein dürfen.

Sie sitzen im Publikum und gerade wird ein freiwilliger Kandidat auf die Bühne gebeten, um sich hypnotisieren zu lassen.

Sie freuen sich. Sie können sich vorstellen, was gleich passiert.

Verheißungsvoll zeigt Ihnen der Hypnotiseur eine Zitrone. Ihre Wangen beginnen sich zu kräuseln und ihnen läuft das Wasser im Mund zusammen. Sie wissen und fühlen, diese Zitrone ist sauer.

Auch der Kandidat weiß das.

Doch jetzt geschieht das Wunder.

Jetzt passiert genau das, was alle in dieser Show erwarten.

Der Hypnotiseur schafft in nur wenigen Augenblicken, dass sich die Zitrone für den Auserwählten wandelt.

Die saure Zitrone ist mit Sicherheit immer noch eine saure Zitrone, aber für dieses verhexte Wesen ist sie zu einer köstlichen, süßen Frucht geworden.

Vor unseren Augen passiert das Unfassbare:

Wir erleben die Manipulation eines Hypnotisierten und freuen uns, weil der unglücklich Getäuschte dann „nicht mehr die Wahrheit kennt“.

Irgendetwas Spannendes geschah dort oben auf der Bühne mit ihm, damit er jetzt „nicht mehr Herr seiner Sinne ist“.

Und es ist nicht zuletzt unsere stolze Überlegenheit, die dieses meisterhafte Zauberstück für uns so faszinierend macht.

Und wir glauben zu wissen:

Bei dieser Vorführung ist alles freiwillig.

Ja. Der Verstand des Probanten und dessen Einverständnis scheinen zwei der wichtigsten Voraussetzungen zu sein, damit das Experiment gelingt. Und es fühlt sich mehr als selbstverständlich an, dass der  Hypnotiseur diesen armen Verwirrten von seiner Hypnose und seiner Täuschung wieder befreien muss.

Denn nur dann können auch für den Verirrten alle Zitronen dieser Welt wieder sauer sein.

Dabei ist nicht auszuschließen, dass diese Ent-täuschung sogar ein wenig traurig macht.

Das ist die Show.

Doch irgendwann betreten wir alle die große Bühne des Lebens.

Das tun wir zu 100 Prozent in Hypnose.

Dieser Zustand hält, in seiner Tiefe nur wenig auflockernd, ca. bis zu unserem 8. Lebensjahr an.

Von Sekunde an sind wir nichts anderes als ein Zitronenbeißer und jeder darf uns alles über Zitronen, das Leben und die Welt erzählen.

Alles, was man uns erklärt, halten wir für wahr.

Dabei akzeptieret jedes Kind dieser Welt alles unhinterfragt und muss es als gegeben hinnehmen.

„Zitronen dürfen süß sein. Das Leben ist kein Ponyhof. Wenns am schönsten ist, soll man gehen…

Dein Vater ist ein Dreckskerl. Ein Hoch auf unseren König. Alle Fans vom gegnerischen Fussballclub sind doof.“

Ja…

Besonders auch das, was uns am Leben nicht schmeckt, wird uns als schmackhaft verkauft.

Der Wahnsinn zieht sich durch alle Lebensbereiche und durch jede Zeit.

Spätestens bei unserer Zeugung beginnt die unerschöpfliche Hypnotisierung unseres Geistes. Jedoch betreten wir in diesem Theater nicht freiwillig die Bühne, sondern wir sind allein durch den Umstand des Menschseins und Menschwerdens diesen Suggestionen ausgeliefert.

Wir lernen glauben, was unsere Eltern glauben.

Mehrheitlich werden in unserer so genannten Erziehung also die Suggestionen der Eltern zu den neuen alten Wahrheiten der Kinder gemacht.

All diese landen 1:1 in unserem Unbewussten und dort bleiben sie für immer.

Unser Unbewusstes ist ein riesiger Datenspeicher. Es gibt für dieses keinen Grund, etwas vergessen oder gar löschen zu müssen.

Das ist einer der Hauptgründe, warum gesellschaftlicher Wandel, warum Paradigmenwechsel, trotz vieler neuer Erkenntnisse in allen Wissenschaften, in Forschungen und Techniken zäh und langatmig bleiben.

Neue, gute Ideen verschwinden auf mysteriöse Art und Weise in Schubläden und pädagogisch wertvollere Begleitmodelle für Kinder werden ignoriert und abgewertet.

Oft erst viele Generationen später fragt sich die Menschheit entsetzt: Wie konnte das damals passieren?

 

In diesem Konstrukt gibt es tatsächlich nur wenig Spielraum für wahrhafte, eigene und freie Entfaltung einer Persönlichkeit.

Das Trotzalter und die Pubertät mögen ein kurzes, heftiges Aufbegehren sein, doch Abhängigkeiten und Angst vor Liebesentzug zwingen fast jedes Kind schnell wieder in den gewünschten Modus des Gehorsams und damit in die scheinbar freiwillige Akzeptanz.

Und glaubten wir bis hier her, dass wir ab etwa neun Lebensjahren diesem bösen Spuk entkommen seinen, dann irren wir auch in diesem Fall.

 

Hypnose ist ein Zustand, der uns unser ganzes Leben lang begleitet.

 

Täglich verfallen wir immer wieder, besonders in unseren Routinearbeiten, in tranceartige Zustände, deren Intensität ständig wechselt. Je tiefer der Trancezustand, umso offener und größer ist unsere Empfangsbereitschaft für jegliche Suggestionen.

Und wer glaubt, ohne Hypnose, bei klarem Versand, funktioniert unbewusste Beeinflussung nicht, der irrt sich erneut. Auch ohne Routine und Trancezustände ist der „bewusste“ Mensch manipulierbar.

Gerade für Politik, Religion, Wirtschaft, Medien, Unterhaltung, Spiel und Sport sind diese Mechanismen beste Vorraussetzungen, um Menschen ein Zugehörigkeitsgefühl zu offerieren.

All jene finden auf diese Weise ihre treuesten Anhänger, ihre opferbereiten Gläubigen, ihre bedingungslos gehorsamen Soldaten, ihre fanatischen Fans oder ihre braven konsumsüchtigen Kunden.

Liebesmangel und die Suche nach Liebesersatz sind beste Voraussetzungen, damit Manipulationen  und Suggestionen so wirksam und erfolgreich im Unbewussten der Menschen greifen können.

Immer wieder, wenn wir glauben, wir hätten einen freien Willen, lügen wir uns selbst in die Taschen.

Die Erziehungshypnose ist dabei nur der ganz saure Anfang.

Doch gerade auf diesen erlernten Glaubenssätzen beruht unsere Sicht der Dinge.

Innerhalb dieses erworbenen Weltbildes sind wir ein Leben lang besonders manipulierbar und durch darauf aufbauende Suggestionen spielend leicht zu beeinflussen.

Sobald wir einmal das Alter der Pubertät erreicht haben, und versuchen, der Erziehungshypnose zu entkommen, sind wir schon mit Sack und Pack in den Massenhypnosen gelandet.

Wir sind angepasst und gehorsam, teilweise bis zur totalen Unkenntlichkeit.

Ausnahmen gibt es tatsächlich nur wenige.

Das Unglaublichste daran ist: Je angepasster und folgsamer wir Menschen sind, umso mehr sind wir bereit für Grausamkeiten.

Das geschieht aktiv über brutale Handlungen bis zu Teilnahme an Kriegen und in einer unüberschaubaren Intensität passiv über brutale Szenen in Filmen und Videospielen, Büchern, Nachrichten, Fotos und Erzählungen.

Auch auf der sexuellen Ebene spiegelt sich dieses ganze unbewusste Leid, dass sich an das Gefühl der Liebe gekoppelt hat, in großem Maße wider.

Egal, ob gedanklich in Vergewaltigungsphantasien oder praktiziert in daraus entspringenden brutalen Verbrechen.

All das, was uns in jeglicher Form in den weit verbreiteten sadomasochistischen Auslebungsvatianten begegnet, findet seinen Ursprung in unserer unbewussten Kopplung von Liebe mit Leid.

Und wenn sie sich vielleicht schon so manches Mal gefragt haben, warum Menschen lieber in zermürbenden Beziehungen verharren, statt dem Unglück zu entkommen…

wenn sie sich immer wieder fragen, warum sie selbst oder andere immer wieder in die selben Katastrophen schlittern…

dann sollten sie sich zuerst einmal die Frage stellen, ob „einfach glücklich sein“ in ihrem Leben bisher überhaupt eine Option war.

Es sind vor allem die großen Ängste vor Ablehnung und Liebesverlust unserer, auch scheinbar frei gewählten, Autoritäten, die uns immer tiefer in unser Leid und damit immer tiefer in einen blinden Gehorsam treiben.

Dabei wird gerade der Mangel an der so herbeigesehnten und überlebensnotwendigen Liebe zu einem tragischen Motiv für immer wieder kehrende Unmenschlichkeiten und einer fortschreitenden Verrohung unserer Gesellschaft.

Nichts anderes auf dieser Welt hat wohl mehr Kriege hervorgerufen, als die suggerierte Liebe zu Vaterland oder Religion.

So geschieht es im Großen, und so geschieht es im Kleinen.

Wer als „Hypnotiseur aus Politik, Religion, Sport und Werbung“ mit den tiefsten Urängsten der Menschen in Kontakt tritt, der hat immer leichtes Spiel, seine Verehrer und Anhänger in die Abhängigkeit zu führen.

Unabhängig davon, ob das bewusst oder unbewusst geschieht.

Das Unbewusste ist immer besonders empfänglich und offen dafür. Es folgt dem Resonanzgesetz.

So finden wir Menschen uns immer wieder in dem Paradoxon der Akzeptanz von Kriegsführung, um damit „dem Frieden und dem Glück zu dienen“.

Angst und Liebe sind das, was uns wirklich treibt.

Die Tatsache, dass auf diesem Weg der Übertragung, besonders auch die schlechtesten aller Erfahrungen und fatalsten Glaubenssätze der nächsten Generation übergestülpt werden, zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte.

Jeder Krieg und jedes Leid auf dieser Welt sind in unserem Unbewussten abgespeichert.

Und jede Generation trägt den vergangenen Kummer und das neu erworbene Unglück in die nächste Generation.

Solange, bis es dem einzelnen gelingt, den eigenen hypnotisierten Zustand zu erkennen, und für eine Enthypnotisierung bereit ist.

Erst, wenn wir wieder enthypnotisiert im Zuschauerraum Platz nehmen dürfen, erkennen wir, welches Stück auf der Bühne des Lebens da eigentlich gespielt wird.

Wir müssen wieder wissen dürfen, dass Zitronen in Wahrheit sauer sind, um zu verstehen.

Wir müssen wir sein dürfen, um uns zu fühlen. Wir müssen frei sein von Manipulationen und Suggestionen, um zu fühlen, wie die Welt vielleicht wirklich ist.

Was wir dagegen immer wieder tun, ist nichts anderes, als unsere Kinder ungefragt auf eine Bühne zu holen, von der wir selbst nicht wissen, dass wir sie jemals betreten haben.

Lernen wir, uns selbst und nicht das schmerzvoll geformte Leben der anderen zu fühlen.

Lernen wir unseren Kindern, sich selbst zu spüren.

Hören wir endlich auf, unsere Kinder in unsere eigenen destruktiven, verzweifelten Muster zu zwingen.

Um die Wahrheit über Zitronen zu erfahren, dürfen wir nicht immer wieder diejenigen fragen, die mit uns zusammen hypnotisiert auf der Lebensbühne stehen.

Dazu brauchen wir jemanden, der enthypnotisiert von dieser Bühne entlassen werden konnte.

Suchen sie sich jemand aus dem kleinen Publikum!

Werden sie selbst ein Zuschauer!

Werden sie selbst ein Hypnotiseur, der sich und damit auch andere aus ihren Hypnosen liebevoll befreien kann!

Seien sie dabei, sich selbst und die Menschheit zu ent-täuschen!

 

 

Mein Name ist Kathrin Kain. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherpie. Es war mein eigener seelischer Schmerz, der mich auf meinen Weg brachte, anderen Menschen zur Seite zu stehen. Liebeskummer, Trauer und das scheinbar unüberwindliche Thema „Loslassen“ zwangen mich auf die verzweifelte Suche nach Lösungen. Warum sollte es ausgerechnet die Liebe sein, die uns so leiden läßt? Mit meinen heutigen Erkenntnissen und meinem völlig neuem Verständnis für Beziehungen eröffnet sich ein anders Bild. Dieses möchte ich gern mit Euch teilen.

 

Wir verlieben uns immer in uns selbst…

 

Porträt
Mein Name ist Kathrin Kain. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherpie. Es war mein eigener seelischer Schmerz, der mich auf meinen Weg brachte, anderen Menschen zur Seite zu stehen. Liebeskummer, Trauer und das scheinbar unüberwindliche Thema „Loslassen“ zwangen mich auf die verzweifelte Suche nach Lösungen. Warum sollte es ausgerechnet die Liebe sein, die uns so leiden läßt? Mit meinen heutigen Erkenntnissen und meinem völlig neuem Verständnis für Beziehungen eröffnet sich ein anders Bild. Dieses möchte ich gern mit Euch teilen.

Verlieben heißt nicht, dass der Mensch lieb sein muss.

Wir Menschen verlieben uns auf besondere Weise auch in das Leid und den daraus resultierenden Schmerz und das Böse im anderen.

Verlieben heißt, sich im anderen wieder zu finden.

Sich selbst begegnen, das finden wir Menschen schön.

Denn genau so, wie wir sind, genau so, wollen wir geliebt werden.

Der Mensch, in dem wir uns am besten erkennen, in den verlieben wir uns.

Wir verlieben uns in Alles. In das Gute und das Böse, in das Lustige und das Traurige. Wir verlieben uns in Mutter Teresa und in Adolf Hitler. Wir Menschen sind alles. Und wir sind fähig, auch den Schmerz zu begehren.

Jeder, der von sich glaubt, nur gut zu sein, ist dennoch in der Lage, einem anderen Menschen sehr weh zu tun. Und selbst der brutalsten Kreatur auf dieser Welt kann es auf tragische Weise gelingen, dass ihr Millionen Menschen zu Füßen liegen.

Liebe ist ein Gefühl. Und Gefühle werten nicht. Alle Wertungen und Bewertungen erfolgen ausschließlich über den Verstand. Es gilt zu verstehen, was uns treibt, nur dann können wir verstehen, „wo die Liebe hinfällt“. Bewusst, aber ganz besonders unbewusst. So kann Leid unser Leitmotiv sein, uns in einer leidvollen Beziehung „richtig zu fühlen“.

Wer bin ich? Welche Erlebnisse haben mich geprägt und welche Verletzungen habe ich verdrängen oder verzeihen müssen, damit meine Psyche nicht kollabiert? Alles, was wir nicht mehr wissen und wollen ist dennoch da und wirkt unbewusst zu jeder Zeit. Für unseren Lebensweg ist entscheidend, von welchen hypnotischen Glaubenssätzen wir im Inneren geführt werden. Wenn unsere unbewussten Muster unseren Wünschen entgegenwirken, werden wir am Wollen immer wieder scheitern.

Jeder Mensch auf dieser Welt hat eine Vorstellung von Glück. Aber die wenigsten wissen, wie „glücklich sein“ sich tatsächlich anfühlt. So passiert es, dass die meisten Menschen bei ihrer verzweifelten Suche nach dem großen Glück immer wieder den Kummer finden.

Was hat uns geprägt? Was hat blinder Gehorsam mit uns gemacht? Wann haben wir einfach resigniert und was haben wir von unseren Bezugspersonen ungeprüft übernommen, damit wir uns geliebt fühlen? Was wurde uns vielleicht sogar eingeprügelt, was mit subtiler Gewalt erreicht? Was wurde mit Druck erzielt, von dem wir uns freiwillig nie hätten beeindrucken lassen? Wer hat unseren Willen mit Liebesentzug und über Ängste gebrochen?

Welches Leid und welchen Schmerz haben wir durch unsere persönliche Geschichte unbewusst mit dem Gefühl der Liebe gekoppelt?

Es mag erschüttern, doch wir Menschen sind alle gestört. Denn es ist ausgerechnet das Leid, das uns besonders anziehend macht und es ist ausgerechnet der Schmerz, der uns in Beziehungen führt. Unabhängig von unserem Willen folgt die Liebe dem Resonanzgesetz. Unbewusst wirkt es zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort. Und wer glaubt, erst in seinen Liebesbeziehungen den Liebeskummer zu finden, der irrt.

Liebespartner sind lediglich ausgezeichnete Erfüllungsgehilfen, wenn es darum geht, das Leid gegenseitig zu verstärken, das wir schon lange vorher in uns tragen.

Die Antworten finden wir niemals in unserem Bewusstsein. Denn wir sind nicht das, was wir mit dem Verstand sein wollen, sondern wir sind das, was tief in unserer Gefühlswelt abgespeichert ist. Für diese Antworten brauchen wir einen Zugang zu unserem Unbewussten.